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Kunst, Geschichte und Kultur erleben: Museen in Aquitanien
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Im „Museum der dekorativen Kunst“ werden im holzgetäfelten „Hotel de Lalande“ eine Sammlung von Malereien, Miniaturen, Skulpturen, Möbel, Keramiken und Gläsern gezeigt, wie sie im Bordelais im 18. und 19. Jahrhundert üblich waren. Außerdem erfahren Sie mehr über die Geschichte von Bordeaux.
Auch das darf in einer Stadt wie Bordeaux nicht fehlen: das Weinmuseum. Ähnlich einem Freilichtmuseum wird die Geschichte der Stadt Bordeaux und der wachsenden Bedeutung des Weines über die Jahrhunderte anhand von Szenen des täglichen Lebens dargestellt.
„Musee
des Beaux Arts“Das Museum wurde bereits 1801 von Napoleon Bonaparte gegründet und auch heute noch wird eine Sammlung von Gemälden und Skulpturen aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert gezeigt. Regelmäßig wechselnde Ausstellungen geben modernen Künstlern die Chance ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Im für seinen vorgeschichtlichen Reichtum bekannten Ort Eyzies de Teynac befindet sich das „Nationalmuseum der Vorgeschichte“. Hier werden viele der Funde aus dem Tal Vezere, das als Welterbe dem Schutz der UNESCO unterstellt ist, gezeigt und erläutert. Es ist das Wichtigste zu diesem Thema in ganz Frankreich. Zur Ausstellung über das Leben der Menschen von der Steinzeit bis zur Eisenzeit gehört eine Abteilung mit Steinwerkzeugen, eine zur Herstellung von Knochenwerkzeugen, eine zum Thema Anthropologie, zur Paläontologie, eine zeigt Schmuck und Einrichtungskunst, eine weitere behauene Steine. In Schaukästen hat man den Erdboden mit Fundstücken so präpariert, wie ihn die Forscher vorgefunden haben.
Das Museum, das sich im wunderschönen Schloss befindet, widmet sich vor allem dem Leben von Heinrich, dem Fünften. Von der Geburt bis hin zu seiner Regierungszeit und seinem Tod wird jeder Winkel beleuchtet.
Ganz im Norden von Aquitanien findet man dieses Museum, in dem sich alles um den seltsamen Pilz dreht. Jeder Aspekt wird in den sieben Sektionen unter die Lupe genommen, dazu gehört die Geschichte, die Ökologie oder auch die Bedeutung der Trüffel in der Gastronomie. Im Dokumentationszentrum werden über 700 Schriften zum Thema Trüffel für Sie bereitgehalten und auf dem Entdeckerpfad können Sie sehen, wie Trüffeln angebaut werden.
Zart wie Feenflügel wirkt die Etagere aus Glas, genauso wie auch die vielen anderen Ausstellungsstücke. Samadet gilt als ein Zentrum der Fayence- Kunst und so gibt es hier selbstverständlich auch ein gut ausgestattetes Museum zu diesem Thema. Daneben existiert ein Dokumentationszentrum und es werden Töpfer- und Malkurse angeboten.
Dieses Museum im kleinen Ort Sabres ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Unter freiem Himmel wird gezeigt, wie man im 16. Jahrhundert lebte. Man pflanzte zu dieser Zeit die ersten Pinien hier an und begründete so die Nadelwälder, die heute die Umgebung beherrschen. Anhand vieler Gebäude, die so rekonstruiert wurden, wie sie in diesem Jahrhundert existierten, kann man lebendig miterleben, wie es damals war.
Das, beziehungsweise die Museen der schönen Künste sind in Agen auf vier private Stadthäuser aufgeteilt. 2000 Arbeiten und Werke aus den Vorzeiten bis zum 20. Jahrhundert werden auf 28 Ebenen gezeigt. Die Museumsarbeit wird durch Aktivitätsangebote für Kinder ergänzt.
Bayonne, das als die Hauptstadt des Baskenlandes gilt, widmet diesem Thema selbstverständlich auch ein Museum. Was auch immer es ist, was Sie über die Geschichte der Basken wissen möchten – hier erfahren Sie es auf eigene Faust oder während der Führungen.
In der Region um Bergerac war der Tabakanbau über einige Jahrhunderte bestimmend. Im Museum, das sich mit der Entdeckung des Tabaks, der sozialen Bedeutung, dem Tabak in der Malerei und der Handwerkskunst befasst, können Sie weit mehr über den Tabak erfahren, als nur dessen Bedeutung in der regionalen Landwirtschaft.
Das Museum befindet sich in dem 1550 gebauten Schloss Monbazillac im gleichnamigen Ort. Anhand alter Werkzeuge, zur Erzeugung des Weins wird die Entwicklung und die Geschichte des Weins und der Reben dargestellt. Möbel aus dem Perigord, Zeichnungen aus der Belle Epoque, Siegel und alte Landkarten ergänzen die Ausstellung. Noch heute werden in den Kellern des Schlosses einige der besten Weine von Monbazillac gelagert.
An vielen weiteren Orten gibt es kleine nette Museen, die sich der regionalen Geschichte oder Spezialthemen widmen.
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