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Aquitanien, eine Region der Gegensätze: Natur und Landschaft
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Eine weitere Besonderheit stellt die Bucht von
Arcachon dar. Sie wird
auf der einen Seite vom Meer mit Salzwasser versorgt, auf der anderen
Seite münden viele Flüsse in die Bucht hinein. In jedem Fall ist das
Wasser sauber, aber gleichzeitig nährstoffreich genug, den
Austernanbau zu erlauben. Viele Vögel haben sich angesiedelt und auch
Zugvögel lassen sich hier während ihrer Flüge zum Ausruhen nieder.
Ausflugsfahrten auf den flachbäuchigen Pinassen werden Ihnen die Bucht
näher bringen. Im Süden der Bucht schließt sich der vogelkundliche
Park „Le Teich“ an, der zum Naturschutzgebiet der Gascogne gehört. Ein
Besuch für Vogelfreunde ist fast schon unumgänglich.
Weitere naturgegebene Besonderheiten an der aquitanischen Küste sind
die Seen, die gleich in Nachbarschaft zur wilden Küste einen ruhigen
Kontrapunkt bilden. Der „Lac de Hourtin-Carcans“ ist gleichzeitig der
größte von ganz Frankreich, aber längst nicht der einzige in dieser
Region. Verbringen Sie an diesen Seen schöne Tage, denn im Gegensatz
zum Meer können Sie hier ohne die Gefahr von Strömungen schwimmen
gehen. Die Natur lädt hier außerdem dazu ein, auf dem Fahrrad oder bei
Wanderungen die wunderschöne Landschaft zu erkunden.
Hier haben sich in verschiedenen Erdzeitaltern vor allem kalkreiche, nährstoffarme Böden angelagert. Diese sind nicht nur wenig zur Landwirtschaft geeignet, sondern zusätzlich sehr wasserdurchlässig. Zum Weinanbau eignet sich die Gegend dafür umso mehr, sodass die Region vor allem durch Weinberge, die sich in langen Reihen dahinziehen, geprägt ist. Ein großer Teil wird vom „Parc Naturel Regional des Landes de Gascogne“ eingenommen, der dazu einlädt, unberührte Natur zu entdecken. Viele verschiedene Aktivitäten vermitteln das fragile Gleichgewicht, das hier herrscht. Geführte Wanderungen werden durch das gesamte Gebiet angeboten, aber auch auf eigene Faust ist der Park eine Erlebnis.
Der Norden von AquitanienVon der sich schlängelnden Drodogne zerschnitten, präsentiert sich die Landschaft hier überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Wäldchen wechseln sich mit Weinbergen oder Wiesen ab und machen das Spazierengehen abwechslungsreich. Am Fluss haben sich bereits im Mittelalter Dörfer angesiedelt, die sich bei gemütlichen Kajak- oder Kanufahrten entdecken lassen. Kulturell interessante Städte wie Beynac-et-Cazenac liegen an der Strecke. Lassen Sie sich vorbei treiben und erleben die Natur Aquitaniens auf ganz besondere Art und Weise.
Hier können Sie den Gegensatz, der Aquitanien so interessant macht,
selbst erleben. Eben noch befindet man sich im Aquitanischen Becken,
ragen nun plötzlich die rauen Pyrenäen auf. Der „Parc National des
Pyrenees“ befindet sich zwar nur zur Hälfte auf dem Gebiet von
Aquitanien, dennoch zeigt er, wie nah Wasser- und Wintersport
aneinander liegen können. Beobachten Sie hier selten gewordene Tiere
wie Gemsen, Adler, Auerhahn oder Geier.
Weitere Ferienwohnungen an Frankreichs Küste:
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Ferienwohnungen Pyrenäen
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