|
|
Sehenswürdigkeiten im Urlaub in der Bretagne
|
|
|
Rätselhafte Steinreihen, Dolmen und MenhireBis in die Steinzeit zurück reichen die ersten Zeugen der bewegten Geschichte der Region. So ist Carnac, ein 4000-Seelendorf für seine Steinreihen bekannt. Rund 3000 Steine wurden hier im Paläolithikum aufgestellt und viele weitere beeindruckende Megalithanlagen aus der Jungsteinzeit. Carnac gilt zwar als einer der bedeutendsten Orte hinsichtlich der Megalithkultur, in vielen weiteren Orten der Bretagne gibt es aber weitere mit unterschiedlichsten Menhiren und Dolmen. Teilweise in Kreisform angeordnet, finden Sie auch in Kerlescan, Menec und Kermario die geheimnisvollen Steine. Neben den Steinreihen spielten die Gemeinschaftsgräber eine wichtige Rolle für die Erforschung der Steinzeit, denn die vielen Grabbeigaben ließen und lassen Schlüsse auf die damalige Lebensweise zu. Besonders feine Gravuren weist beispielsweise der Dolmen bei Gavrinis auf. Eine der größten Tumulus-Anlagen befindet sich bei Locmariaquer.
Sehenswertes
aus dem Mittelalter, BretagneImmer wieder war die Bretagne verschiedensten Eroberungsfeldzügen ausgesetzt. Gleich ob französische oder englische Truppen einfielen, die Festungen sprechen noch heute eine deutliche Sprache. Ein Beispiel für eine solche Burg, ist die von Fougeres, doch auch in Nantes, Vitre und Clisson gibt es sie. Die „marche de Bretagne“ haben sich als fester Begriff in den Geschichtsbüchern etabliert und unterstreichen die Eigenwilligkeit und Unabhängigkeit der Bretonen. Selbstverständlich war auch die Atlantikküste vor Überfällen nicht geschützt, so zeugen auch hier die burgartigen Festungen von den oft erfolgreichen Versuchen, die Eigenständigkeit zu bewahren. Die bekanntesten Gebäude an der Küste finden Sie mit dem „Fort la Latte“ in Frehel, dem „Fort National“ in Saint Malo, das „Chateau de Taureau“ in Morlaix. Doch man wohnte auch gerne in schönen Schlössern, beispielsweise im „Château de la Duchesse Anne“ in Dinan, dem „Schloss Largoet“ in Elven oder dem „Chateau de Bienassis“ in Erquy.
Vor allem Maler haben seit rund 200 Jahren die Bretagne für sich entdeckt. Verwundert wird niemand sein,
der seinen Urlaub hier verbracht hat, denn die einzigartige Natur, die durch die häufigen Wetterwechsel immer
wieder ganz neue Eindrücke gewährt, ist Inspiration pur.
Nur 15 Kilometer westlich von Concarneau liegt Pont Aven,
das durch Gaugin und die Künstler, die er um sich scharte, als Geburtsort des vom Impressionismus
weiterentwickelten Synthetismus gilt.
Heute nennt Pont Aven sich selbst „Stadt der Maler“ und verfügt fast
schon selbstverständlich über ein „Museum der schönen Künste“, das sich der Entstehung der „Schule von Pont
Aven“ widmet und viele der Bilder der Künstler, wie Gaugin zeigt. Über ein „Museum der schönen Künste“ verfügt
auch Rennes. In vielen anderen Orten, wie beispielsweise
Brest, Lamballe,
Vannes oder Quimper gibt es weitere
Kunstmuseen.
Viel andere Museen in der Bretagne widmen sich dem wichtigen Thema des Zweiten Weltkriegs. In Lehon bei Dinan
oder im „Fort Montbarey“ in Brest gibt es dazu Ausstellungen.
Letztendlich werden auch Familien in den Aquarien und Zoos, die auch in der Bretagne nicht fehlen dürfen, und
den in vielen Museen, die Informationen auch auf Deutsch didaktisch aufgearbeitet bereithalten, ein breites
Spektrum an interessanten Unternehmungen vorfinden.
Besonders aufwendig gestaltet ist das „Ozeanarium“ in Brest und das Aquarium von Saint Malo.
Ein abwechslungsreicher Urlaub in der Bretagne ist Ihnen durch die
verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele garantiert!
Bilder Copyright: BOBROVITCH Anatoly/Crtb und RERAT Christian
Weitere Ferienwohnungen an Frankreichs Küste:
Ferienwohnungen Normandie
Ferienwohnungen Aquitanien
Ferienwohnungen Pyrenäen
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|