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Die Regionen der Bretagne – Atlantik Norden, Westen und Landesinnere
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Der Norden mit den berühmten Orten
Saint Malo und Saint Brieuc bietet eine wunderschöne Küste, die von den
beliebten Badestränden, die mit den berühmten Felsküstenabschnitten wechseln, profitieren. Hauptsächlich von
den Gebieten der Departements „Ille-de-Villaine“ und der „Cote D´Armor“ bestimmt, lässt sich hier ein
einmaliger Urlaub verbringen. Der Name „Armor- Küste“ hat nichts mit dem griechischen Gott Amor zu tun, auch
wenn man sich in diese Landschaft sofort verliebt, vielmehr ist dieser Ausdruck einer der bretonischen Sprache
und bedeutet „Land am Meer“.
Hier liegt auch die „Cote d´Emeraude“, die Smaragdküste, die mit dem türkisen Wasser nicht nur an die Südsee
erinnert, sondern auch gleich zeigt, wie gut die Wasserqualität hier ist.
Die „Granit rose“ sind ebenfalls eine ständige touristische Attraktion, die sich in diesem Küstenabschnitt
befindet. Vor allem bei Sonnenuntergang bietet sich die Atlantikküste in einem ganz besonderen Schauspiel dar.
Die ganze Palette der Rottöne spiegelt sich wider auf den Wellen des Atlantik.Ganz im Osten gehört der Mont St. Michel als eines der am meisten besuchten Touristenziele Frankreichs zu den
Besuchermagneten. Doch auch Saint Malo ist mit seiner touristischen Ausrichtung zum Anziehungspunkt geworden.
Viele Fähren verkehren von hier zur kleinen Insel Guernsey aber auch nach Großbritannien.
Ein wichtiges Einkommen der Einwohner der Nordbretagne ist die Austernzucht. Im gleichsam nahrhaften und
dennoch sauberen Wasser, gedeihen sie hervorragend und bieten bei Ebbe einen beeindruckenden Anblick. Besonders
bekannt für Austern ist die Stadt
Cancale, von manchen als heimliche „Austernhauptstadt“ bezeichnet.
An vielen Orten der Küste kann man die geschichtsträchtige Vergangenheit nicht nur spüren. Das „Fort de la
Latte“, auch bekannt als „Fort de la Goyon“, thront beispielsweise noch heute auf dem Fels und wirkt
unerschütterlich.
Genießen Sie den Norden der Bretagne mit seinen einmaligen Gegensätzen, der langen Geschichte und verwöhnen sich
mit den Genüssen des Meeres und des Landes. Die größten Städte der Nordbretagne sind: Saint Brieuc und Saint
Malo.
Der Westen der Bretagne Der Westen der Bretagne bildet die Spitze der größten Halbinsel Frankreichs. Hier dominieren felsige
Abschnitte, die mit kleinen Buchten wechseln. Vorgelagert sind die kleinen Inseln Ouessant und Sein, die von
nährstoffreichem Wasser, bedingt durch die starken Gezeitenströmungen, eine reiche Flora und Fauna aufweisen.
Der „Pointe du Raz“ ist gleichzeitig der westlichste Punkt der Bretagne, aber auch Frankreichs. „Hier hört die
Welt auf“, dachten nicht nur die Kelten, es wirkt als hätte hier alles ein Ende.
Nicht weit entfernt, beginnt bei der „Ile de Ouessant“ das Gebiet „Iroise“, das sich bis zur kleinen Insel Sein
erstreckt. Von der UNESCO 1988 zum Biosphärenreservat erhoben, bietet es Delfinen und Seehunden ein Zuhause.
Entlang der Küste erstrecken sich hier immer wieder „Aber“ in das Land hinein. Vom Festland mit Quellwasser
versorgt, vom Meer her mit Salzwasser, werden diese Regionen zu einmaligen Gewässern, die wegen ihres
Nährstoffreichtums zur Muschel- und Austerzucht dienen.
Das Finistere ist auch als der Gemüsegarten von Frankreich bekannt. Der größte Anteil der in Frankreich
angebauten Artischocken kommt aus diesem Departement, aber auch viele andere Gemüse werden hier angebaut.
Hier bietet nicht nur die Natur reichlich Zerstreuung. Hier stoßen Sie auf die beeindruckenden Steinreihen, die die keltischen Vorfahren hier hinterlassen haben. Carnac weist die größten erhaltenen Steinreihen mit 3000 Menhiren auf und lässt auch heute noch den Mystizismus der damaligen Zeit nachempfinden. Austern werden auch hier gezüchtet, Liebhaber sagen die besten überhaupt. Die Sorte „Europeen Flat“ hat unter Kennern auch den Namen Belon, der sich von dem kleinen Ort herleitet, an dem diese Austernart zum ersten Mal erfolgreich gezüchtet wurde. Die Strände an der Atlantikküste im Süden der Bretagne sind touristisch erschlossener, zum Teil ziehen sie sich kilometerlang dahin.
Das Landesinnere der Bretagne Die Bretagne ist vor allen Dingen eines: eben. Die höchste Erhebung ist der Roc Trevezel mit 384 Metern.
Er befindet sich im „armorikanischen Gebirge“, das durch einen Regionalpark „Parc Naturel Regional d´Armorique“
geschützt ist. Nutzen Sie diesen Umstand, um mit der ganze Familie auf Entdeckungstour zu gehen. Mit dem
Fahrrad lässt sich der Radius erweitern, auf den vielen ausgeschilderten Wanderwegen, die mit kleinen
Steinmauern oder Hecken abgetrennten Felder erleben können.
Die urigen Wälder, die sich bei Rennes erstrecken sind noch Überbleibsel aus der Steinzeit, in der noch die
gesamte Bretagne von Wäldern bedeckt war. Nutzen Sie die Morgenstunden, denn wenn der Nebel aufsteigt, kann
man sich bestens vorstellen wie die Mythen über Zwerge, Feen und Könige entstanden. Nach und nach wurde auch
in der Bretagne der Aberglaube von christlichen Glauben abgelöst. Davon zeugen die einmaligen Kalvarienberge
und die einzigartigen Kirchen.
Hier im Landesinneren liegt auch die Hauptstadt der Bretagne,
Rennes, eines der
größeren Ballungszentren der Region, die Sie unterwegs entdecken können.
Lassen Sie sich also nicht nur von der Atlantikküste anziehen, das Landesinnere der Bretagne hat ebenfalls
viel zu bieten.
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